Ilse Aigner setzt auf Drohnen zum Schutz von Rehkitzen

Auf dem Foto v.l.n.r.: Peter Haschberger (Abteilungsleiter im DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung) (, Jürgen Vocke (Präsident des bayerischen Jagdverbandes), Ilse Aigner, Martin Israel (Ingenieur)       
Bildrechte: Bayerischer Jagdverband

„Wir müssen alles daran setzen, so gut als möglich Unfälle zu vermeiden. Sie sind tragisch für Mensch und Tier“, bringt Ilse Aigner die traurige Tatsache auf den Punkt, dass jedes Jahr etwa 100.000 Rehkitze bei der Grünlandmahd schwer verletzt oder getötet werden.

Die CSU Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Aigner investiert deshalb 2,5 Millionen Euro in die Forschung von Fluggeräten mit acht Rotoren, sogennanten Oktokoptern, die mit Thermalkameras ausgestattet sind und auf diese Weise Jungtiere aufspüren können.

Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen ließ sich Aigner einen Oktokopter vorführen. Mit Hilfe des vom Agrarministerium finanzierten Forschungsprogramm soll der Oktokopter weiterentwickelt und in dreieinhalb Jahren zur Serienreife gelangen.

Die CSU Abgeordnete und oberbayerische Bezirksvorsitzende zeigte sich begeistert: „Bevor ich in die Politik gegangen bin, habe ich als Elektrotechnikerin in der Hubschrauberbranche gearbeitet“, so Aigner, die sich darüber freut, dass mit dem Oktokopter anwendungsorientierte Forschung zum Schutz der Rehkitze betrieben wird.