Meldung vom 07.12.2009
Beharrlichkeit zahlt sich aus: Weg frei für die Südspange!
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt Weg frei für Planungen zur Südumgehung der B13 durch Holzkirchen.
Berlin/Holzkirchen: Seit Jahrzehnten zieht sich die Diskussion hin um eine Südumfahrung der Bundesstraße 13, die durch den Ort Holzkirchen (Landkreis Miesbach) führt. Jetzt hat der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) den Weg frei gemacht für die Aufnahme von Planungen.
Anlässlich einer eigens einberufenen Pressekonferenz am vergangenen Samstag in Holzkirchen wurde Näheres bekannt. Der Holzkirchner Bürgermeister Josef Höß (CSU) berichtete über das lange Ringen um die Südumgehung, das auch von so manchen Rückschlägen begleitet wurde, etwa als die Südspange 2004 unter dem zuständigen Bundesminister Tiefensee (SPD) aus dem vordringlichen Bedarf heraus genommen wurde. Der Rathauschef und die Holzkirchner Bürger ließen in der Folge aber nicht locker. Gutachten wurden in Auftrag gegeben und wichtige Vorarbeiten geleistet. Wie Dr. Thomas Linder von der Obersten Baubehörde mitteilte, haben die Initiativen von Bürgermeister Höß und seinen Mitstreitern viel zum Erfolg beigetragen. Bundesministerin Ilse Aigner (CSU), die als zuständige Bundestagsabgeordnete neben Landrat Dr. Jakob Kreidl (CSU) und dem Landtagsabgeordneten Alexander Radwan (CSU) ebenfalls an der Pressekonferenz teilgenommen hatte, erklärte, dass die Umgehung für die Holzkirchner eine innerstädtische Verkehrsentlastung um bis zu 45 Prozent bedeutet. Auch Ilse Aigner hatte zu den unermüdlichen Unterstützern der Südumgehung gehört. „Ich habe mich in Berlin für die Umfahrung eingesetzt“, sagte die Bundestagsabgeordnete auf Nachfrage, um mit einem Lächeln fortzufahren: „Beharrlichkeit zahlt sich eben aus.“
